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Ablaze Nr.38/Nov.-Dez.01 Frozen Death - Winter Domain Eigenproduktion Frozen Death spielen richtig ehrlichen Black Metal, der an alte Trash-Traditionen anknüpft. Es wird einfach mal drauflosgespielt, so im Keller, mit dem 4-Spur Gerät nebendran. Was dabei rauskommt, ist ein klasse Kellersound, der uns 5 (eigentlich 6) Lieder präsentiert, die schnell gespielt, mit netten Gitarrenläufen aufwarten, und durch flinkes und recht grollendes Drumming unterstützt werden. Der Sänger quält sich redlich, die entsprechende Kreischstimme heraus zu bringen und verfällt nur bei 'Frozen Death' in die todmetallischen Katakomben der Stimmlagen. Auch live kann man in Lied Numero 5 überzeugen, obwohl man sich vielleicht doch die Zeit hätte nehmen sollen, auch dieses abzumischen...Egal! Der Hammer ist dann das letzte Stück, 'The Cunt Song', welches mehr als "Gag" gedacht war, seinen Weg allerdings doch auf diese CD fand und einfach nur ultra schnell runtergeprügelt ist und mit einem beinahe-"Jormundgandr"-Gesang aufwartet! Irgendwie klingt die Scheibe symphatisch. Cerberus-Online Magazin 09/01 Frozen Death - Winter Domain Eigenproduktion Und hier haben wir wieder einmal ein Beispiel einer Band, die den alten Geist des Black Metals nicht vergessen haben. Einer der vielen Stärken der Band, ist das Schlagzeug, welches bei der Aufnahme sehr gut hörbar ist und meiner Meinung nach einen sehr guten Sound hat. Der Schlagzeuger hat auch ein paar coole Sachen auf Lager, wie die Beherrschung der Bass Drum. Eine andere Stärke ist im Gesang zu finden, der sich nicht in den üblichen Höhen der anderen Band bewegt und in den Ohren schon weh tut, sondern sehr angenehm, böse aus den Boxen kreischt, um in mittlerer Tonlage so langsam ins Hirn vor zu dringen. Die Melodien sind auf der anderen Seite schon Abwechslungsreich, aber auch sehr eingängig und bleiben zum Teil auch gern mal als Ohrwurm hängen. Für alle Fans der harten Black Metal Garde, ist dieses Teil ein absoluter Pflichtkauf. Morder Online Magazin 08/01 Frozen Death - Winter Domain Ohne grosse Einleitung geht es bei Frozen Death gleich zur Sache. The Dark ist der erst Song auf Winter Domain. Es sind eher einfache Riffs in mässiger Geschwindigkeit die aus den Boxen donnern. Der Gesang kling sehr Aggressiv, es ist richtigböser Black Metal. Nach der Rhythmischen Einleitung kommt bein zweiten Song ein super mega Geiles Riff, es hat mir beim ersten mal anhören schon gefallen. Everlasting Battle ist ein Abwechslungsreicher Song, verschieden Zwischenteile wechseln sich mit schnellen Melodieriff ab. Für mich es der beste Song auf der Winter Domain. Frozen Death heisst der nächste Song, er hat ein gewöhnungsbedürftiges Anfangsriff, das auch im weiteren Song noch ein paar mal zu hören ist. Bei diesem Song gibt es auch stimmliche Variationen. Es wird zwischendurch mit richtiger tiefer Death Metal stimme gesungen, was echt Geil klingt! Khane’s Child bietet uns sehr Melodiöse Riffs, in mittlerer Geschwindigkeit. Es erinnert mich ein wenig an Darkthrone oder auch Enthroned. Ein Song der mir Persönlich sehr gut gefällt. Our War und The Cunt Song sind die zwei letzten Songs auf der CD. Wobei Our War wäre nicht mal schlecht, wenn die Produktion so wie bei den anderen Songs vorher wäre. The Cunt Song, bewerte ich nicht, da es einfach nur ein Fehler sein kann das sich so was auf eine CD verirrt. Im grossen und ganzen ist Winter Domain ein gutes Album, das eigentlich jedem Oldschool Black Metaler gefallen sollte. Das Cover ist auch nicht übel gemacht (Wahrscheinlich ist es im Original noch besser, ich habe nur eine Kopie erhalten). Frozen Death haben keine Keyboards in der Band, und auch keine Frau die ins Mikro jammert. Da sie keinen Trends hinterher rennen und einfach nur Black Metal spielen gibt es Zusatzpunkte. 7 von 10 Punkten Legacy 02/01 (Nr.12) Schön nordisch werkt dieses Black Metal-Quartett aus Kaarst, das zwar noch nicht alle musikalischen Kinderkrankheiten (vor allem im Drum-Bereich) ausgestanden hat, trotzdem aber mit Schwung an die Sache herangeht. Das Vierspur-Demp eiert und eckt zwar etwas, aber zumindest der Opener 'The Dark' lässt Talent und Potential der Band erkennen. Einige selbsternannte Szenegrößen mit Plattenvertrag haben auch nicht mehr drauf und im Gegensatz zu FROZEN DEATH keine Hoffnung auf Verbesserung! 5 von 6 Punkten Schwer Metall Online 07/01 Frozen Death - Winter Domain Zwar ist der Sommer schon nah und der Winter liegt schon einige Zeit zurück, doch wer es wagt, "Winter Domain" von Frozen Death in den CD-Player zu schieben, versetzt sich schlagartig in die winterliche Kälte des weiten Nordens. Welche Aggressivität und welch kalte Stimmung diese Musik doch erzeugen kann! Frozen Death verstehen es auf ihrem ersten Album echt dem Black Metal die nötige eisige Nuance zu verleihen! Winteranfang ist "the Dark", ein brutales Black Metal Stück mit den für die Band typischen Gitarrenriffs, die ein rohes Gemisch aus Summen und Schreiben bilden und so eine perfekte Symbiose mit der rabenhaft kreischenden Stimme von Caranthir ergeben. "Everlasting Balttle" stellt - man glaubt es kaum - noch eine Steigerung dar. Es ist etwas melodiöser, aber ohne dabei an Zugkraft zu verlieren. Das Lied beginnt mit kreisenden Schreigitarren im Mitdtempobereich, bevor die Stimme einsetzt und alles schneller wird. Nach einem kurzen Teil folgt schon der Refrain: stürmisch melodiös und einfach majestätisch. Nach zweimal durchhören hält einem nichts mehr bei ruhigem Kopf. Ohne irgendwelche Schnörkel kommt "Frozen Death", das nächste Lied, meinen Vorstellungen von wahrem Black Metal äusserst nahe. Hier wird zudem eine Death Metal Stimme in einem langsamen Teil eingesetzt. Vielleicht ist dieser Song nicht ganz so brillant, wie der Vorgänger, doch immer noch Oberklasse, weil die Riffs trotz hoher Komplexität schon bald im Ohr hängen bleiben. Schade ist nur, dass der Song relativ schlagartig ausgeblendet wird... "Khane's Child" ist noch einen Tick sphärischer, jedoch nicht ganz so eingängig, obwohl es der langsamere Teil nach zweienhalb Minuten voll in sich hat! "Our War" hebt sich von den anderen Songs durch weniger raue Gitarrensounds ab. Die Gitarre ist recht hoch, die Drums schnell. Ich fühlte mich kurz an einen Polka-artigen Rytmus erinnert, natürlich mit der ganzen Kälte von Frozen Death erfüllt. Dieser Song gefällt mir nicht ganz so gut. Er passt irgendwie nicht ganz zu den andern, hat aber trotz seiner Kürze seine Stärken. "In der Kürze liegt die Würze" heisst auch das Motte des letzten Songs. Äusserste Extremität würde ihn wohl am besten beschreiben. Zusammenfassend sind die vier ersten Songs absolut der Hammer - ein Muss für jeden Metalhead. Die anderen zwei Songs sind gut, wenn man wieder einmal die Sau in sich metzgen will. Eternity / Fast schon legendärer Verriss 07/01 (Nr.19) Frozen Death Winter Domain He he...Bei so einer drolligen Satire-CD sitzt mir echt der Schalk im Nacken, obwohl es ja eigentlich nicht mehr lustig ist. Denn der Nachschub an minderwertigen Black Metal Bands ist anscheinend unbegrenzt, was den Verehrern dieser Kasper-Mucke wohl sehr entgegen kommen dürfte. Ich habe keinen großen Bock hier näher auf die Musik dieses dumpfmumpeligen Haufens einzugehen, der noch dazu auf so dufte Namen wie Pestifer und Astaroth hört. Beim Genuß von 'Winter Domain' ergeht es mir wie den Leichen im Schnee, die das Cover so lebendig erscheinen lassen: Ich erstarre! Allerdings vor Schreck! Denn diesen jagt mir der tolpatschige Versuch Musik zu machen ein. Ts ts ts...Die Kinder! Wissen denn eure Eltern über den unheiligen Zeitvertreib Bescheid, dem ihr in eurer Freizeit nachgeht? Für Titel wie 'Everlasting Battle' haben seinerzeit schon Manowar ohne Abendbrot ins Bettchen müssen. Und 'The Cunt Song' könnte beinahe für fünf Wochen Hausarrest ausreichen. Aber der basolute Gipfel der Frechheit ist die Tatsache das ihr, 'liebe Kinder', für dieses in eurem Proberaum aufgenommene Vier-Spur Verbrechen 15 deutsche Märker abkassieren wollt. Dieses Vergehen sollte mit fünfzig Stpckhieben auf die blanken Fußsohlen geahndet werden. Beenden wir das Review nun mit einem Zitat: Das Mittelmäßige ist ganz vortrefflich, für die Mittelmäßigen! Nocturnal Hall Release: 2000 Frozen Death - selten definierte ein Bandnamen so treffend das musikalische Schaffen seiner Träger. Geballte Wut, Kälte und abgrundtiefer Hass ist es, was dem geneigten Hörer aus den Boxen entgegendröhnt. Wenn auch nicht beabsichtigt, doch der durch die Gegebenheiten gezwungenermaßen auferlegte Rehearsal-Sound verleiht der Produktion den richtigen Hauch Oldschool-Feeling. Teilweise sehr langsame, verträumt im Nebel dahinschwelgende Riffs, über die sich das gepeinigte Gekrächze des Vocalisten wie der Ruf eines Raben an einem frostigen Wintermorgen legt, wechseln mit treibenden, dunklen, schwermütigen Riffs und tiefen Gurgelvocals, wobei der Klangteppich stets von dumpfem, polterndem Drumming in bester Darkthrone-Manier unterlegt wird. Was könnte eines Schwarzmetaller's Herz höher schlagen lassen, als wenn er weiß, dass es durchaus noch Undergroundbands gibt, die das ‚gewisse Etwas' besitzen, diese gewisse Atmosphäre erzeugen können, die es vollbringen, dass man den Schmerz, aus dem diese düsteren Klänge entstanden sind, fühlen sowie hören kann? Viel mehr bleibt über diese Band aus deutschen Landen wohl nicht zu sagen ... Den letzten Song sollte man übrigens nicht so ernst nehmen ... Fazit: Ein Muss in der Demo-Sammlung von raw and primitive Black Metal Fans! |